Fische füttern im Gartenteich

Hier erfährst du, welches Fischfutter das Richtige ist.

Haben Goldfische Platz im Gartenteich, müssen sie nicht zwingend gefüttert werden. Für eine ausreichende Ernährung der Fische sorgen dann pflanzliche Substanzen wie Plankton, Schwimmblattpflanzen oder die Wurzeln der Wasserpflanzen.


Welche Art des Futters ist das Richtige?

Flockenfutter (auch Kunstfutter genannt)
… ist für Jungfische sowie für scheue und in Bodennähe lebende Tiere gut geeignet.

Es wird industriell aus verschiedenen Rohstoffen hergestellt, mit Vitaminen angereichert oder zu Pellets oder Futtertabletten gepresst. Es ist vielleicht weniger wertvoll und wird nicht ganz so schnell von Fischen angenommen, hat aber den Vorteil, dass die Zusammensetzung des Futters immer gleich und damit kalkulierbar ist.

Futtersticks (Fertige Trockenfuttermischungen)
… ist für Fische, die sich in der oberen Beckenhälfte aufhalten, gut geeignet.

Die Sticks schwimmen länger an der Oberfläche, bevor sie sich auflösen und zu Boden sinken. Man sollte diese lichtgeschützt, kühl und trocken aufbewahren und gut verschlossen in der Originaldose, damit sich Mäuse und Schadinsekten nicht daran zu schaffen machen.

Vakuumverpacktes Futter
… sollte nach dem Öffnen der Verpackung recht schnell aufgebraucht werden. Denn es ist Vitaminen angereichert, welche sich zersetzten, wenn sie mit Sauerstoff in Berührung kommen.  Deshalb ist es auch besser auf den Kauf von Großpackungen zu verzichten. Auch wenn sie günstiger sind.


Man unterscheidet zwischen …

Trockenfutter, welches aus getrockneten vielen Tieren und Pflanzenteilen zusammensetzen und daher besonders hochwertige Nährstoffe enthält, wobei allerdings die Anteile von Fett, Eiweiß, Kohlenhydraten und Spurenelementen variieren können. Frostfutter, muss unverzüglich nach dem Auftauen verbraucht werden. 

Füttern oder nicht Füttern?

Das hängt von der Jahreszeit ab
Wenn die Fische im Gartenteich überwintern, sollte die Fütterung der Jahreszeit angepasst werden. Im Herbst kann etwas mehr gefüttert werden, damit sich die Tiere genug „Winterspeck“ anfressen können, um ausreichend Energiereserven für die kalte Jahreszeit zu haben.  Wenn die Wassertemperatur dann unter 10 °C sinkt, beginnen die Fische ihre Winterruhe und stellen die Nahrungsaufnahme ein. Eine Fütterung im Winter würde nur zu überflüssigem Verbrauch an Sauerstoff führen und die Fische in ihrer Ruhe stören. Außerdem funktioniert ihre Verdauung in dieser Zeit nicht. Bis die Wassertemperatur im Frühling wieder über die 15 °C steigt, sollten die Fische nicht gefüttert werden.
 

Die richtige Menge macht’s!

Mehr als 2x täglich füttern sollte man nicht. Es ist wichtig, dass das Futter innerhalb kürzester Zeit gefressen wir. Überflüssige Reste sinken sonst zu Boden und verunreinigen das Wasser.